Gasfackeln

cle-flare-gasfackeln

Bei Wartungsarbeiten oder Störungen, beispielsweise an der Gasaufbereitung, dem Einspeisepunkt oder BHKW, kann das produzierte Biogas nicht wie geplant genutzt werden. In solchen Fällen kann gemäß EEG 2012 ab dem 01.01.2014 das überschüssige Gas von Biogasanlagen sicher und klimaschonend mit Hilfe einer Biogas-Notfackel entsorgt werden. Wird bis zu diesem Datum keine alternative Gasverbrennung installiert, erlischt der komplette Vergütungsanspruch!


Hinweise zu Gasfackeln laut EEG 2012

Dessen ungeachtet hat der Gesetzgeber die technischen Anforderungen an diese alternative Gasverbrennung bis jetzt noch nicht näher definiert. Gespräche und Diskussionen dazu laufen auf Hochtouren.
Aus der Sicht der Biogas-Ost ist es jedoch höchste Zeit für die Anlagenbetreiber zu handeln, um sich auch weiterhin die ihnen zustehende Vergütung zu sichern und nicht in Fackel-Lieferengpässe gegen Ende dieses Jahres zu geraten.

Basierend auf den Vorschlägen vom Fachverband Biogas e.V. an seine Mitglieder, hat Biogas-Ost Hinweise zu alternativen Gasverbrennungssystemen im Folgenden zusammengefasst:

  • Da sich die Richtlinien des Gesetzgebers zu technischen Anforderungen von Gasfackeln noch im Laufe des Jahres 2013 ändern bzw. konkretisieren können, sollte in ein System investiert werden, welches auch den künftigen, verschärften Anforderungen entspricht.
  • Es ist bis jetzt noch nicht klar, ob der Gesetzgeber manuelle Gasfackeln überhaupt als eine alternative Gasverbrennung ansehen wird. Auch verbirgt sich hier die Gefahr, dass eine manuelle Fackel eventuell nicht den späteren Richtlinien entspricht, und somit gegen anerkannte Fackelsysteme ausgetauscht werden müsste.

Sofern wirtschaftlich vertretbar, sollte also von Anfang an über eine automatische Gasfackel nachgedacht werden. Nicht nur, um der drohenden Reduzierung des Vergütungsanspruches auf null auszuweichen, sondern auch, um Doppelinvestitionen und Nachrüstungen zu vermeiden.

Deshalb bietet Ihnen die Biogas-Ost automatische Cle-Flare-Fackelsysteme für Biogasanlagen ab 150 kW an, die alle Vorschriften deutscher Genehmigungsbehörden erfüllen. Diese können unkompliziert und rasch bei neuen oder bereits bestehenden Biogasanlagen installiert bzw. nachgerüstet werden, da sie werksseitig mit allen nötigen Anschlüssen versehen sind.

Dank modernster Brennertechnologie geschieht die Gasentsorgung sicher, geruchslos und äußerst leise. Nicht zuletzt sind Cle-Flare-Notfackeln komplett aus Edelstahl hergestellt und somit langlebig und nach längerer Betriebspause zuverlässig einsetzbar.


Bestechende Vorteile

  • werksseitig abgenommen und montagefertig
  • automatische Gasfackel
  • hochwertiger Brenner
  • 100 %-ige Verbrennung des Gases
  • einfache Nachrüstung auch in bestehende Anlagen
  • langlebiges Edelstahlgehäuse
  • Eigenmontage möglich
  • Ausführungen laut BGV C5 und EN 746-2

Sicherheit und technische Daten
Bei der standardmäßigen, vollautomatischen Verbrennung des nicht verwendeten Biogases wird der Verbrennungsprozess durch ein Signal aus der Steuerung der Biogasanlage oder abhängig vom Füllstand des Gasspeichers ausgelöst. Diese automatische Steuerung wird zu einem klaren Vorteil im Gegensatz zu einer handgezündeten Gasfackel, welche während der Verbrennung einer ständigen Aufsicht bedarf.

Durch den Einsatz eines Gasverdichtergebläses wird nicht nur eine gleichmäßige Verbrennung ermöglicht, sondern es kann auch bei einem niedrigen Gasdruck eine hohe Durchsatzleistung erreicht werden. Die Zündung der Fackel erfolgt durch eine Zündelektrode. Der Einsatz von Sicherheitskomponenten, wie bspw. Flammenrückschlagsicherung, Flammenüberwachung mit UV-Sonde und Gasmagnetventile, sorgen für eine sichere Entsorgung des Biogases.

Da unterschiedliche Anlagen perfekt angepasste Fackeln benötigen, bieten wir Ihnen die passende Gasfackel für jeden Anlagetypen mit einer elektrischen Leistung zwischen 30 und 500 kW an:

Fackeltyp Cle-Flare HA Basic* Cle-Flare VA Basic* Cle-Flare Ultima*
Ausführungen (lt.) BGV C5 und EN 746-2
 
  • halbautomatisch
  • Flammenüberw. (UV-Sonde)
  • Deflagrationssicherung
  • Injektorbrenner
  • Fackelrahmen in VA
  • Volumenstrom bei 50 Vol.-% Methan ausführungsabhängig
  • Betriebspersonal zur Zuschaltung notwendig
  • o/Handschalter
  • Elektrode & Zündtrafo
  • Zustandsanzeige am Schaltkasten
  • potentialfreier Kontakt zur Ansteuerung einer Lampe oder Hupe bei Ausfall der Fackel
  • optionale Anschlussmöglichkeit an Notstromaggregat
  • vollautomatisch
  • Flammenüberw. (UV-Sonde)
  • Schnellschlussventil
  • Deflagrationssicherung
  • Injektorbrenner
  • Fackelrahmen in VA
  • Volumenstrom bei 50 Vol.-% Methan ausführungsabhängig
  • Softwaretool zur Zustandsüberwachung
  • Zündautomatik nach BHKW- oder Gasfüllstandsignal
  • manuelle Zündung bei Bedarf
  • Elektrode & Zündtrafo
  • Zustandsanzeige am Schaltkasten
  • SMS-Versand bei Störung
  • SMS-Versand bei Betrieb (an Betreiber und/oder Feuerwehr)
  • Luftgebläse, Betriebsstundenzähler, potentialfreier Kontakt Gasverdichter
  • Anschlussmöglichkeit an Notstromaggregat
  • vollautomatisch
  • Flammenüberw. (UV-Sonde)
  • Schnellschlussventil
  • Deflagrationssicherung
  • Injektorbrenner
  • Fackelrahmen in VA
  • Volumenstrom bei 50 Vol.-% Methan ausführungsabhängig
  • Softwaretool zur Zustandsüberwachung und Dokumentation
  • Zündautomatik nach BHKW- oder Gasfüllstandsignal
  • manuelle Zündung bei Bedarf
  • Elektrode & Zündtrafo
  • Zustandsanzeige am Schaltkasten
  • SMS-Versand bei Störung
  • SMS-Versand bei Betrieb (an Betreiber und/oder Feuerwehr)
  • Luftgebläse, Betriebsstundenzähler, potentialfreier Kontakt Gasverdichter, Temperaturüberwachung, Stöchiometrische Verbrennung (>850°C)
  • optionale Anschlussmöglichkeit an Notstromaggregat
 
Bauseitige Leistungen
Betriebsdruck min. 20 mbar; Methananteil im Biogas 40 - 60 Vol.%; Betonfundament (1,20 m x 1,20 m x 0,3 m) --> (entfällt bei optionaler Installation auf Gebäuden oder Containern); Anschlusspunkt für Signal von BHKW; Stromversorgung 400 V, 2,52 - 5-adrig; Gasanschluss DN 50 oder 65 zum Fundament
Steuerung
Schaltanlage

Schaltanlage in Stahlblechgehäuse (IP65); SPS-Steuerung mit Betriebsstundenzähler;
Flammenwächter; UN = 400V 3/N/PE; USteu = 230V; IN=12A; f = 50Hz

* (leistungsschwächere und -stärkere Biogasfackeln auf Anfrage (sogar für Anlagen von bis zu 5 MW elektrischer Leistung); alle Fackeltypen erweiterbar mit weiteren Komponenten)

 

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